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| „ Madame Asch machte im Jahr 1894 eine außerordentliche Erfahrung: während einer Séance visionierte sie ihre innige Vereinigung mit einer Bohnenranke. “ |
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das Langzeitprojekt
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GRAS WACHSEN HÖREN |
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| GRAS
WACHSEN HÖREN das biolingua Institut wird 100 jahre alt Hörspielproduktion für den Saarländischen Rundfunk, 2007 ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD 2008 [Jury+Begründung hier] und dem ARD Online Award 2008 Hörspiel des Monats Dezember 2007 [Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste] Zum Jubiläum des renommierten biolingua Instituts öffnet dasselbe seine Pforten und Archive und gewährt Einblicke in hundert Jahre Sammlung und Forschung im weiten Feld „pflanzlich-menschlicher Beziehungsgeflechte“. Unter dieser Überschrift nämlich wurde die Einrichtung 1907 gegründet. Stifterin war die schillernde Mme. Asch, eine wohlhabende Industriellenwitwe, deren letzter Wille damit eingelöst wurde. Akribisches Sammeln von Einzelphänomenen sowie deren systematische Auswertung führten beispielweise zur Entschlüsselung des Kommunikationscodes des tasmanischen Rieseneukalyptus „Icarus’ Dream“. Jahrelange Selbstversuche mit negativ beschleunigter Atem- und Pulsfrequenz vertieften unser Verständnis von pflanzlichen Zeitvorstellungen (die Fachpresse sprach von der "wahren Entdeckung der Langsamkeit"). Das Liquid Penguin Ensemble hat sich im weitverzweigten Forschungsarchiv des biolingua Instituts umgesehen, eigene Experimente unternommen und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen... Ursendung des Hörspiels: Sprecherin: Katharina Bihler technische Realisation: Uli Speicher, Ingo Sigrist und Helga Ruben |
PRESSE zum Hörspiel / Hörspiel-CD |
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Phase
2 3 Performances mit Pflanze (2006/07) |
Installation + korrelierende Installationsperformances mit Gästen: |
gefördert von der Landeshauptstadt Saarbrücken | ||
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| "Die Forschungen der Mme. Asch" Liquid Penguin & Bernd Neunzling (D/NL), Schauspiel ![]() Man könnte so sagen: wir geben einer Pflanze Sprache, um ihre unsichtbaren und unhörbaren Lebensäußerungen für den Menschen wahrnehmbar zu machen. Natürlich besteht kaum Aussicht darauf, sie auch zu verstehen, denn unsere subjektiven Interpretationen lassen sich schwer verifizieren. Doch gerade diese Unschärfe reizt die Phantasie, die sofort und unwillkürlich in das von der Pflanze „Geäußerte“ Bedeutungen hineinliest und zu kühnsten Spekulationen über die Aloe Vera im Besonderen und pflanzlich-menschliche Beziehungsgeflechte im Allgemeinen veranlasst - Spekulationen, in einer losen Sammlung von 13 sehr individuellen Forschungs- und Erfahrungsberichten zusammengetragen und dargeboten. Mme. Asch zum Beispiel machte im Jahr 1894 eine ganz außerordentliche Erfahrung: während einer Séance visionierte sie ihre innige Vereinigung mit einer Bohnenranke... |
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| "to blossoms" Liquid Penguin & Annick Pütz (Lux), Tanz/Bewegung ![]() kleine Pflanze, große Wirkung: die stoische Aloe Vera bringt eine Tänzerin in Bewegung, deren kleine Zehe wiederum den Einsatz für den Bassisten dirigiert, was die Sängerin zum Anlass nimmt, die saftigen Aloe-Blätter mit einem weichen Pinsel zu kitzeln... |
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| "Pflanzenmusik" Liquid Penguin & Dirk Rothbrust, Perkussion Pflanzenmusik in allen Facetten: neben der klangsteuernden Aloe Vera spielen auch die Stacheln verschiedener Kakteen, trockenes Laub und die Musik des Pilzsammlers John Cage eine große Rolle |
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Phase
1 pflanzengesteurerte Klanginstallation und Komposition (2004/05) |
Projektstart/Phase 1 |
PRESSE zum Projekt "...und so ist ihr beinahe jüngstes Werk Gras 25.10, das die Grenzen zwischen musikalischer Extravaganz und elektronisch versierter Adaption tatsächlich "verflüssigt", eine Art multimediales Gedicht. Hoher Ton trifft auf Alltagsgebrumm, durch schwingende Redehäppchen lassen sie ein störrisches Murmeln wachsen. Bihler und Scheib, die Klang-Gemenge-Züchter. Ihr endlos tönender Garten, mehr ein großer, grüner klanggewaltiger Wald, klirrend, schmetternd und durchwachsen..." [O.Ruf in Neue Zeitschrift für Musik, Juli 05] |
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| Präsentationen Berlin / Akademie der Künste Festival WINTER MUSIC des Kammerensemble Neue Musik Berlin am 04.+05.12.2004 [Installation und live Performance zur Eröffnung] Trier / Europäische Kunstakademie Ausstellung CYBERGÄRTEN UND WIKLICHES GRÜN von 21.01. bis 13.02.2005 [Installation und live Performance zur Eröffnung] |
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